Nicht den allerletzten Schrei

© hpkluge 2018

Der Winter war ein Kaktussturm,

Böllerdröhnen hoch vom Turm

die feste Hand ganz fest im Schritt

an Po und Dekolleté der Damen – Schnitt

Eine Spinne aus ´nem Bourbonglas

hat ihm Haare auf den Kopf gesponnen – Spaß

Hat den Schädel angebohrt, ihm Eier ins Gehirn plaziert

und er ist trampelnd spinnend durch die Welt spaziert.

Als mieses Hologramm der großen Hollywoodstern Helden,

die sich um Mitternacht im Weißen Haus beleidigt melden.

Die Cowboys haben ihn gewählt, sogar sehr viele taffe Damen,

die solche Fakes und Kerle sonst ausstopfen, präpariern und rahmen!

Softe Jungs aus und vorbei, die Mode will ein hartes Ei!

Und die „shades of grey“ warn sicher nicht der allerletzte Schrei!

China, Korea Nord, Russland, Saudi-A, Iran und Türkei…

Der Wahnsinn wird zur Pandemie, killt Vernunft, Geduld, Verstand

droht der Welt krank und ich-besoffen: ich mach Dich zu atomarem Sand

denn, wollt Ihr nicht unsre Sklaven sein, bomben wir Euch die Schädel ein!


Veröffentlicht von

hpkluge

Geboren Anfang der 1950iger Jahre, Volksschule, Realschule, konfessionelles Gymnasium, Studium englische Sprache, Literatur, Amerikanistik, Kunst. Abbruch des Studiums nach Auseinandersetzung mit Kunstdozenten und der Weigerung, sich für den Vorwurf dessen ständiger Abwesenheit und Nichterbringung seiner Aufgabe als Lehrender zu entschuldigen. Erste Gedichte, Kurzgeschichten und Liederexte, Songtexte für Solovorträge oder als Sänger einer Hardrockformation. Beteiligung an Gemeinschaftsausstellungen und Einzelausstellungen. Mitbegründer der Essener Künstlergruppe Stadtgas. Anstellung als Krankenpflegehelfer in der Psychiatrie des LVR in Essen. Heirat, Familiengründung. Wechsel in den Vertrieb, Projektmanager für Verwaltungseinrichtung und Innenausbau. Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, Prokura, eines mittelständischen Herstellers. Selbstständiger Berater innerhalb der Branche und Personaltraining für Beratung, Verkauf und Dienstleistung in der Gesundheitsbranche. immer wieder sporadisch oder durchgängig künstlerisch tätig u.a. Mitglied einer Künstlergruppe in Westfalen. Nach einer Serie lebensbedrohlicher Erkrankungen Ausstieg aus dem Berufsleben und Rückbesinnung auf den Beginn und die brachliegenden, liegengelassenen Talente. Seit nunmehr etwa drei Jahren Arbeit an kurzen Kurzgeschichten "shortcutstories" ©, Prosagedichten (Poemen) und lyrischen Arbeiten in deutscher und englischer Sprache.

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